Am 03. Januar 2026 am Nachmittag führte uns der Weg nach dem Besuch eines Museums und einem anschließenden Schlendern durch die gut besuchte Europa Passage schließlich in den Irish Pub in the Fleetenkieker. Etwas verborgen an den historischen Fleeten gelegen, bot der Pub den passenden Ruhepol nach Kultur und Innenstadttrubel.
Der Fleetenkieker steht in enger Verbindung zur Geschichte der Hansestadt. Die Fleeten waren über Jahrhunderte wichtige Verkehrs- und Handelswege Hamburgs. In dieser Tradition versteht sich auch der Pub als Ort des Verweilens und Beobachtens – ruhig, zurückhaltend und abseits der großen Laufwege.
Bewusst orientiert sich der Pub an der klassischen irischen Pubkultur. Statt Eventcharakter prägen hier Gemeinschaft, Gespräche und eine ungezwungene Atmosphäre das Bild. Dunkle Holztöne, gedämpftes Licht und eine entspannte Grundstimmung schaffen einen deutlichen Kontrast zur geschäftigen Innenstadt.
Kulinarisch blieb es bodenständig und traditionsnah. Cider vom Fass und einfache, herzhafte Pubgerichte stehen sinnbildlich für eine irische Alltagsküche, die nicht auf Effekte setzt, sondern auf Verlässlichkeit und Genuss.
Fazit: Der Irish Pub in the Fleetenkieker erwies sich als idealer Ort für einen entspannten Nachmittagsausklang. Authentisch, ruhig und atmosphärisch verbindet er hanseatische Geschichte mit irischer Pubtradition – ein Rückzugsort, der gerade nach einem Tag voller Eindrücke seine besondere Stärke entfaltet.







