Am frühen Abend des 18. Januar 2026 führte ein gemeinsamer Besuch an den Hamburger Hafen, genauer gesagt an die Fischauktionshalle. Der Winter zeigte sich an diesem Tag von seiner ruhigen Seite: klare, kühle Luft, wenig Wind und ein Himmel, der sich zum Sonnenuntergang hin in warme Orange-, Rot- und Goldtöne färbte. Die tief stehende Sonne spiegelte sich auf der Elbe und ließ die Kaianlagen, Kräne und Backsteinfassaden in einem besonders stimmungsvollen Licht erscheinen.
Mit dem fortschreitenden Sonnenuntergang wandelte sich die Atmosphäre spürbar. Während die letzten Sonnenstrahlen langsam hinter dem Hafen verschwanden, übernahmen die Lichter der Stadt und der Hafenanlagen die Szenerie. Vorbeiziehende Schiffe, das leise Plätschern des Wassers und die gedämpften Geräusche des Hafens unterstrichen die besondere Ruhe dieses Winterabends. Die Fischauktionshalle präsentierte sich dabei einmal mehr als markanter Ort zwischen Geschichte, Arbeit und maritimer Tradition – ein Platz, der auch ohne Trubel eine starke Ausstrahlung besitzt.
Nach dem Spaziergang am Hafen bot sich eine Einkehr im traditionsreichen Eier Carl an. Das Restaurant ist bekannt für seine bodenständige Küche, seinen unverfälschten Hamburger Charme und eine Atmosphäre, die bewusst auf Authentizität setzt. In der warmen, lebendigen Umgebung ließ sich der Abend angenehm fortsetzen. Klassische Gerichte, freundlicher Service und das typische, leicht urige Ambiente sorgten dafür, dass man sich schnell willkommen fühlte – ein wohltuender Kontrast zur kühlen Abendluft am Hafen.
Der Übergang von der offenen Weite des Hafens in die gemütliche Enge des Restaurants machte den besonderen Reiz dieses Abends aus. Gespräche, gutes Essen und die Eindrücke des Sonnenuntergangs wirkten noch nach und verliehen dem Besuch eine entspannte, fast entschleunigte Note.
Fazit: Der Abend an der Fischauktionshalle mit Blick auf den winterlichen Sonnenuntergang und der anschließende Besuch bei Eier Carl ergänzten sich ideal. Die ruhige, eindrucksvolle Hafenatmosphäre traf auf hanseatische Bodenständigkeit und kulinarische Verlässlichkeit. Insgesamt entstand ein authentisches Erlebnis, das Hamburg von seiner ehrlichen, maritimen und zugleich gemütlichen Seite zeigte – unaufgeregt, stimmungsvoll und nachhaltig in Erinnerung bleibend.







