Seit rund zwei Jahren fahre ich einen Lexus RZ 450e und habe inzwischen mehr als 24.000 Kilometer mit dem vollelektrischen SUV zurückgelegt. Zeit für eine persönliche Zwischenbilanz. Wie zuverlässig ist das Fahrzeug im Alltag? Welche Reichweite lässt sich tatsächlich erzielen? Wie hoch sind die Stromkosten und wie zufrieden bin ich mit der Entscheidung für den japanischen Hersteller? Meine bisherigen Erfahrungen fallen ausgesprochen positiv aus. Natürlich gibt es auch Eigenschaften, die im Vergleich mit anderen Elektrofahrzeugen unterschiedlich bewertet werden können. Entscheidend sind für mich jedoch die tatsächlichen Erfahrungen im Alltag und das Gesamtpaket. Eines kann ich bereits vorwegnehmen: Der Lexus RZ 450e ist für mich ein ausgesprochen gelungenes Fahrzeug, bei dem man die jahrzehntelange Erfahrung des Toyota-Konzerns deutlich spürt.
Komfort, Qualität und großzügiges Platzangebot überzeugen
Der Lexus RZ 450e ist ein vollelektrisches SUV mit Allradantrieb, zwei Elektromotoren und einer Systemleistung von 230 kW beziehungsweise 313 PS. Besonders positiv empfinde ich die hochwertige Verarbeitung, das ruhige Fahrverhalten und den ausgezeichneten Komfort. Das Fahrzeug vermittelt ein hohes Maß an Sicherheit und bietet auch auf längeren Strecken ein angenehmes Fahrerlebnis. Die Geräuschdämmung ist gut, die Sitze sind bequem und die Leistungsentfaltung erfolgt gleichmäßig und souverän. Gerade auf längeren Fahrten zeigt sich, wie angenehm und entspannt man mit diesem Fahrzeug unterwegs sein kann.
Auch das Platzangebot ist für meine Bedürfnisse mehr als ausreichend. Sowohl auf den vorderen Sitzen als auch im Fond bietet der Lexus großzügige Platzverhältnisse. Die Beinfreiheit und das angenehme Raumgefühl tragen wesentlich zum Fahrkomfort bei. Auch der Kofferraum bietet genügend Stauraum für Einkäufe, Gepäck und Ausflüge. Gerade bei gemeinsamen Unternehmungen ist das ein Vorteil. Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, beim Platzangebot irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen.
Bei der Verarbeitung und dem Zusammenspiel der verschiedenen Fahrzeugkomponenten wird für mich die langjährige Erfahrung des Toyota-Konzerns deutlich. Toyota gehört seit vielen Jahren zu den größten Automobilherstellern der Welt und hat mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung bei Hybridantrieben die Elektrifizierung des Automobils wesentlich mitgeprägt. Lexus als Premiummarke des Konzerns profitiert von dieser technischen Kompetenz und einem ausgeprägten Qualitätsanspruch. Im täglichen Einsatz hat sich der Lexus als zuverlässiger Begleiter erwiesen. Gerade durch meine regelmäßigen Fahrten zur Arbeit und verschiedene Ausflüge kommen zahlreiche Kilometer zusammen. Trotz der intensiven Nutzung bin ich mit dem Fahrzeug weiterhin sehr zufrieden.
Fahrspaß und Leistung – Rund fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h
Neben dem ausgezeichneten Fahrkomfort begeistert mich beim Lexus RZ 450e auch die beeindruckende Beschleunigung. Mit seinen beiden Elektromotoren, einer Systemleistung von 230 kW beziehungsweise 313 PS und dem elektrischen Allradantrieb beschleunigt das SUV in nur 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das ist für ein Fahrzeug dieser Größe und Gewichtsklasse eine bemerkenswerte Leistung und sorgt durchaus für Fahrspaß.
Besonders beeindruckend ist die spontane Leistungsentfaltung des elektrischen Antriebs. Ohne spürbare Schaltvorgänge steht die Kraft unmittelbar zur Verfügung. Der Lexus beschleunigt kraftvoll, gleichmäßig und nahezu geräuschlos. Gerade beim Auffahren auf die Autobahn oder bei Überholvorgängen macht sich diese Leistungsreserve angenehm bemerkbar.
Natürlich braucht man diese Beschleunigung im Alltag nicht ständig. Aber es macht einfach Spaß, zu wissen, welche Kraft in diesem komfortablen SUV steckt. Besonders gelungen finde ich die Kombination aus sportlichen Fahrleistungen und der für Lexus typischen Laufruhe. Der RZ 450e kann ausgesprochen entspannt bewegt werden, bietet auf Wunsch aber auch eine beeindruckende Dynamik. Genau diese Vielseitigkeit macht für mich einen Teil seines besonderen Reizes aus.
Elektrischer Allradantrieb – Eine besondere Stärke im Winter
Eine der für mich beeindruckendsten Eigenschaften des Lexus RZ 450e ist der elektrische Allradantrieb. Das von Lexus entwickelte DIRECT4-System verteilt die Antriebskraft bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Hinterachse und passt sich dabei laufend an die jeweiligen Fahrbedingungen an. Gerade bei schwierigen Straßenverhältnissen zeigt sich, welchen Vorteil diese Technik bieten kann.
Besonders eindrucksvoll habe ich das im vergangenen Winter erlebt. Bei glatten und teilweise vereisten Straßen war ich überrascht, wie souverän sich der Lexus fahren ließ. Während man bei solchen Bedingungen normalerweise besonders vorsichtig mit dem Gaspedal umgehen muss, setzte der RZ die Antriebskraft sehr kontrolliert um. Das Fahrzeug blieb gut beherrschbar und vermittelte mir ein hohes Maß an Stabilität und Sicherheit. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig beeindruckt.
Natürlich kann auch ein moderner Allradantrieb die physikalischen Grenzen nicht überwinden. Gerade beim Bremsen und in Kurven bleiben angepasste Geschwindigkeit, geeignete Reifen und ausreichender Sicherheitsabstand entscheidend. Beim Anfahren und bei der Traktion auf glatten Straßen hat mich der Lexus jedoch vollkommen überzeugt. Für mich gehört der elektrische Allradantrieb zu den größten Stärken des Lexus RZ 450e. Gerade im norddeutschen Winter ist diese zusätzliche Traktion ein echter Vorteil, den ich inzwischen nicht mehr missen möchte.
Reichweite und Verbrauch – Im Sommer sind 400 Kilometer möglich
Die Reichweite gehört zu den Eigenschaften eines Elektrofahrzeugs, die besonders häufig diskutiert werden. Dabei spielen die individuellen Fahrbedingungen eine entscheidende Rolle. Meine Erfahrungen mit dem Lexus RZ 450e zeigen, dass sich die tatsächliche Reichweite je nach Jahreszeit, Geschwindigkeit und Fahrweise deutlich unterscheiden kann.
Über das Jahr betrachtet liegt mein durchschnittlicher Stromverbrauch bei etwa 22 kWh auf 100 Kilometer. Im Sommer sind bei günstigen Temperaturen und einer vorausschauenden Fahrweise durchaus Werte zwischen 16 und 18 kWh auf 100 Kilometer möglich. Unter besonders günstigen Bedingungen habe ich Reichweiten von bis zu rund 400 Kilometern erreicht, auch bei eingeschalteter Lüftung. Diese Werte zeigen, dass der Lexus bei entsprechender Nutzung durchaus sparsam bewegt werden kann.
Natürlich verändert sich die Situation in der kalten Jahreszeit. Niedrige Temperaturen, Heizung, Nässe und höhere Geschwindigkeiten wirken sich auf den Energiebedarf aus. Insbesondere bei längeren Autobahnfahrten steigt der Verbrauch spürbar an. Das ist allerdings kein ausschließliches Merkmal des Lexus, sondern betrifft grundsätzlich Elektrofahrzeuge, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.
Im Vergleich mit einigen neueren Elektrofahrzeugen gibt es mittlerweile Modelle mit geringerem Verbrauch und größerer Reichweite. Für mich ist jedoch entscheidend, ob die vorhandene Reichweite zu meinen persönlichen Anforderungen passt. Und das ist beim Lexus RZ 450e der Fall. Die meisten alltäglichen Fahrten lassen sich problemlos bewältigen. Bei längeren Reisen ist eine entsprechende Ladeplanung sinnvoll, die inzwischen ohnehin zum Alltag vieler Elektroautofahrer gehört.
Steigende Kraftstoffpreise bestätigen meine Entscheidung
Neben dem Fahrkomfort und der Alltagstauglichkeit ist inzwischen auch die wirtschaftliche Entwicklung ein wichtiges Argument für die Elektromobilität geworden. Die in den vergangenen Jahren gestiegenen und teilweise stark schwankenden Benzin- und Dieselpreise haben meine Entscheidung für den Lexus RZ 450e zusätzlich bestätigt. Gerade wer regelmäßig längere Strecken zurücklegt, merkt schnell, welche finanziellen Auswirkungen hohe Kraftstoffpreise haben können.
Ein wesentlicher Vorteil ist meine eigene Wallbox. Dadurch kann ich den Lexus bequem zu Hause laden und bin im Alltag kaum auf öffentliche Ladestationen angewiesen. Mein aktueller Strompreis beträgt 27,5 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 22 kWh auf 100 Kilometer ergeben sich rechnerische Stromkosten von rund 6,05 Euro pro 100 Kilometer. Im Sommer können diese bei einem Verbrauch von 16 bis 18 kWh sogar auf etwa 4,40 bis 4,95 Euro sinken. Mögliche Ladeverluste sind in diesen Werten noch nicht berücksichtigt.
Zum Vergleich: Ein vergleichbarer Verbrenner mit einem Verbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometer verursacht bei einem angenommenen Kraftstoffpreis von 2,00 Euro pro Liter bereits Energiekosten von 14 Euro auf derselben Strecke. Bei 2,20 Euro pro Liter wären es sogar 15,40 Euro. Der Unterschied ist erheblich, insbesondere bei einer höheren jährlichen Fahrleistung.
Natürlich steigen auch die Strompreise gelegentlich und ein Elektroauto ist nicht automatisch in jeder Hinsicht günstiger. Versicherung, Reifen, Wartung und Wertverlust müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Dennoch ist für mich der finanzielle Vorteil beim täglichen Laden zu Hause deutlich spürbar. Während viele Autofahrer über die hohen Benzin- und Dieselpreise klagen, kann ich einen großen Teil meiner Mobilitätskosten vergleichsweise gut kalkulieren. Für mich ist die Elektromobilität damit nicht nur eine Frage der Technik und des Umweltschutzes, sondern auch eine wirtschaftlich überzeugende Alternative.
In Deutschland selten – In Norwegen und anderen Ländern deutlich präsenter
Eine interessante Beobachtung betrifft die unterschiedliche Verbreitung des Lexus RZ 450e. In Deutschland begegnet mir dieses Modell ausgesprochen selten. Während Elektrofahrzeuge von Volkswagen, Tesla, Hyundai, Kia oder BMW längst zum alltäglichen Straßenbild gehören, ist der vollelektrische Lexus hierzulande weiterhin eher eine Ausnahme. Das macht ihn für mich zu einem besonderen Fahrzeug, das sich von der Masse abhebt.
Ganz anders war mein Eindruck während eines Aufenthalts in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Innerhalb weniger Minuten begegneten mir dort gleich mehrere Fahrzeuge des Lexus RZ. Diese Beobachtung hat mich überrascht, denn in Deutschland sehe ich das Modell teilweise über Wochen oder Monate überhaupt nicht. In Oslo war der Lexus RZ dagegen deutlich präsenter.
Auch international ist die Marke Lexus auf verschiedenen Märkten stärker etabliert als in Deutschland. Insbesondere in Ländern mit einer hohen Akzeptanz der Elektromobilität und einer größeren Präsenz japanischer Premiummarken kann der RZ stärker im Straßenbild vertreten sein. Wie groß die tatsächlichen Unterschiede bei den Zulassungszahlen ausfallen, hängt allerdings vom jeweiligen Land ab.
Norwegen gilt seit Jahren als Vorreiter der Elektromobilität. Elektrofahrzeuge gehören dort längst zum Alltag und stellen einen besonders hohen Anteil der Neuzulassungen. Meine Eindrücke aus Oslo passen zu diesem Bild. Während der Lexus RZ in Deutschland eher ein Exot ist, habe ich ihn dort innerhalb kürzester Zeit mehrfach gesehen. Für mich zeigt diese Erfahrung, dass die Wahrnehmung eines Automodells stark vom jeweiligen Markt abhängt.
Software und Technik – Lexus verbessert den RZ 450e kontinuierlich
Ein weiterer Punkt, der mich am Lexus RZ 450e besonders freut, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fahrzeugsoftware. Lexus arbeitet auch nach der Auslieferung daran, bestehende Funktionen zu verbessern und die Technik weiter zu optimieren. Das ist für mich ein wichtiges Zeichen dafür, dass der Hersteller seine Fahrzeuge langfristig begleitet und auf technische Verbesserungsmöglichkeiten reagiert.
Im Rahmen der bisherigen Wartungs- und Serviceaufenthalte wurden verschiedene Softwareupdates durchgeführt. Dabei gab es unter anderem Verbesserungen an der Klimatisierung, dem akustischen Warnsystem AVAS und der automatischen Tag- und Nachtumschaltung des Displays. Besonders erfreulich finde ich, dass sich solche Anpassungen bei der täglichen Nutzung tatsächlich bemerkbar machen. Es handelt sich also nicht nur um technische Änderungen im Hintergrund, sondern um Verbesserungen, von denen ich als Fahrer unmittelbar profitiere.
Natürlich ist es gelegentlich erforderlich, nach einer Aktualisierung einzelne persönliche Einstellungen erneut vorzunehmen. Das empfinde ich allerdings nicht als gravierenden Nachteil. Viel wichtiger ist für mich, dass Lexus die Weiterentwicklung des Fahrzeugs ernst nimmt und auch bereits ausgelieferte Modelle berücksichtigt.
Gerade bei Elektrofahrzeugen spielt Software eine immer größere Rolle. Neben der eigentlichen Antriebstechnik beeinflusst sie zahlreiche Funktionen, die für Komfort, Bedienung, Sicherheit und das gesamte Fahrerlebnis entscheidend sind. Ein Fahrzeug sollte deshalb nach seiner Auslieferung technisch nicht einfach auf dem ursprünglichen Entwicklungsstand stehen bleiben.
Ich finde es ausgesprochen positiv, dass Lexus den RZ 450e durch Softwareupdates weiter verbessert. Als Fahrer merkt man, dass sich etwas tut, und darüber freut man sich natürlich. Für mich stärkt diese kontinuierliche Produktpflege das Vertrauen in den Hersteller und trägt dazu bei, dass ich auch nach rund zwei Jahren weiterhin viel Freude an meinem Lexus habe.
Auch bei der digitalen Bedienung und der Ladeleistung gibt es inzwischen Fahrzeuge mit anderen technischen Möglichkeiten. Nicht jede dieser Eigenschaften lässt sich durch ein Softwareupdate verändern. Dennoch sehe ich es positiv, dass Lexus an Verbesserungen arbeitet. Für meinen persönlichen Alltag bietet das Fahrzeug bereits heute eine technische Ausstattung, mit der ich insgesamt sehr zufrieden bin.
Batteriegarantie – Warum Lexus gegenüber deutschen Herstellern für mich besonders überzeugt
Ein entscheidender Grund für mein Vertrauen in den Lexus RZ 450e ist die langfristige Absicherung der Hochvoltbatterie. Gerade bei Elektrofahrzeugen gehört der Akku zu den teuersten Bauteilen. Deshalb stellt sich für mich nicht nur die Frage, welche Reichweite ein Fahrzeug heute erreicht, sondern auch, wie zuverlässig es nach acht, zehn oder mehr Jahren noch genutzt werden kann.
Ein Vergleich mit deutschen Premiumherstellern ist dabei besonders interessant. BMW, Audi und Volkswagen bieten für viele ihrer vollelektrischen Modelle üblicherweise eine Batterieabsicherung von acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern. Dabei wird häufig eine verbleibende Batteriekapazität von mindestens 70 Prozent zugesichert. Das ist ein solides Garantieversprechen und mittlerweile ein verbreiteter Standard in der Automobilindustrie. Die konkreten Bedingungen können sich je nach Hersteller und Modell unterscheiden.
Lexus geht unter bestimmten Voraussetzungen einen bemerkenswerten Schritt weiter. Die reguläre Kapazitätsgarantie beträgt ebenfalls acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Durch regelmäßige Wartungen und erfolgreich absolvierte Batterieprüfungen kann der Schutz unter den jeweils geltenden Garantiebedingungen jedoch bis zu einem Fahrzeugalter von zehn Jahren und einer Laufleistung von 250.000 Kilometern fortgeführt werden. Auch während dieser zusätzlichen Absicherung gilt die Grenze von mindestens 70 Prozent der ursprünglichen Batteriekapazität.
Besonders bemerkenswert ist eine weitere Regelung: Für bestimmte Funktionsdefekte der Hochvoltbatterie ermöglicht Lexus unter den entsprechenden Voraussetzungen sogar eine Absicherung bis zu zehn Jahren oder einer Million Kilometern. Diese außergewöhnlich hohe Kilometergrenze hebt sich deutlich von den regulären Garantieangeboten vieler Wettbewerber ab.
Dabei muss allerdings zwischen einem technischen Defekt und dem natürlichen Kapazitätsverlust unterschieden werden. Die Million-Kilometer-Grenze bedeutet nicht, dass Lexus bis zu dieser Fahrleistung eine Batteriekapazität von mindestens 70 Prozent garantiert. Für die verlängerte Kapazitätsabsicherung gelten andere Kilometergrenzen. Maßgeblich sind stets die konkreten Garantiebedingungen und die vorgeschriebenen Batterieprüfungen.
Gerade bei deutschen Herstellern, die für ihre Ingenieurskunst, technische Innovationen und hochwertigen Fahrzeuge bekannt sind, stellt sich für mich die Frage, warum vergleichbare langfristige Garantieprogramme nicht stärker angeboten werden. Natürlich verfügen auch BMW, Mercedes-Benz, Audi und Volkswagen über erhebliche Erfahrung und Kompetenz in der Entwicklung moderner Elektrofahrzeuge. Eine längere Garantie ist zudem nicht automatisch ein Beweis für eine technisch langlebigere Batterie. Sie zeigt aber, welches finanzielle Risiko ein Hersteller unter bestimmten Bedingungen bereit ist, gegenüber seinen Kunden zu übernehmen.
Toyota gehört seit Jahrzehnten zu den größten Automobilherstellern der Welt und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit elektrifizierten Antrieben. Die Entwicklung zuverlässiger Hybridfahrzeuge hat das Unternehmen maßgeblich geprägt. Diese langjährige Erfahrung spüre ich auch beim Lexus RZ 450e. Das Fahrzeug vermittelt mir den Eindruck, dass Qualität, Zuverlässigkeit und eine langfristige Nutzung bei seiner Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt haben.
Hinzu kommt das Lexus-Relax-Programm, das unter bestimmten Voraussetzungen auch für weitere Fahrzeugkomponenten eine zusätzliche Garantieabsicherung bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren oder 250.000 Kilometern ermöglichen kann. Die konkreten Leistungen hängen von den Garantiebedingungen und den vorgesehenen Inspektionen ab.
Für mich ist das ein wesentlicher Unterschied zwischen einem guten Elektroauto und einem Fahrzeug, dem ich auch langfristig vertrauen möchte. Schließlich geht es bei Elektromobilität nicht nur um hohe Ladeleistungen, große Displays oder beeindruckende Beschleunigungswerte. Mindestens genauso wichtig sind die Haltbarkeit der Technik, die Wirtschaftlichkeit und die Sicherheit vor unerwartet hohen Reparaturkosten.
Die langfristige Batterieabsicherung von Lexus ist für mich deshalb ein starkes Argument. Ich würde mir wünschen, dass auch deutsche Hersteller vergleichbare Programme stärker in den Mittelpunkt stellen. Davon könnten Verbraucher profitieren, und zugleich würde das Vertrauen in die Elektromobilität insgesamt wachsen.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Lexus RZ 450e bin ich jedenfalls überzeugt: Ein hochwertiges Elektroauto muss nicht in jeder technischen Disziplin führend sein. Entscheidend ist, dass das Gesamtpaket stimmt – und dazu gehört für mich ausdrücklich auch eine überzeugende langfristige Garantie.
Mein Fazit – Ein tolles Auto, bei dem man die Erfahrung von Toyota spürt
Nach rund zwei Jahren und mehr als 24.000 Kilometern fällt meine persönliche Bilanz zum Lexus RZ 450e ausgesprochen positiv aus. Für mich ist es schlichtweg ein tolles Auto, das insbesondere durch seinen hohen Fahrkomfort, die hochwertige Verarbeitung, das großzügige Platzangebot, das angenehme Fahrverhalten und die bisherige Zuverlässigkeit überzeugt. Die sportliche Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund fünf Sekunden sorgt zusätzlich für Fahrspaß, während der elektrische Allradantrieb insbesondere bei winterlichen Straßenverhältnissen seine Stärken ausspielt.
Bei vielen Details habe ich das Gefühl, dass hier die Erfahrung eines der weltweit größten Automobilhersteller zum Tragen kommt. Toyota hat über Jahrzehnte bewiesen, dass langlebige Technik, Qualität und Zuverlässigkeit wesentliche Bestandteile seiner Fahrzeugentwicklung sind. Diese Philosophie ist für mich auch beim Lexus RZ 450e spürbar. Das Fahrzeug wirkt durchdacht, solide und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt.
Besonders erfreulich finde ich außerdem, dass Lexus den RZ 450e kontinuierlich durch Softwareupdates weiterentwickelt. Die Verbesserungen sind im Alltag spürbar und zeigen mir, dass der Hersteller auch nach der Auslieferung Wert auf die Zufriedenheit seiner Kunden legt. Zusammen mit der hochwertigen Verarbeitung, dem großzügigen Platzangebot, dem hervorragenden Allradantrieb und der langfristigen Batterieabsicherung ergibt sich für mich ein überzeugendes Gesamtpaket.
Natürlich gibt es auch beim Lexus RZ 450e Eigenschaften, die im Vergleich mit neueren Elektrofahrzeugen unterschiedlich bewertet werden können. Dazu gehören insbesondere der Energieverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten, die Reichweite unter winterlichen Bedingungen und die Ladeleistung auf längeren Reisen. Andere Hersteller bieten hier teilweise höhere Werte. Im täglichen Einsatz relativieren sich diese Unterschiede für mich allerdings deutlich. Die Reichweite deckt meine persönlichen Anforderungen gut ab, und durch die eigene Wallbox lässt sich das Fahrzeug bequem und kostengünstig laden. Auch bei der Software hat Lexus in den vergangenen Jahren spürbare Fortschritte erzielt und entwickelt bestehende Funktionen kontinuierlich weiter. Für mich kommt es deshalb weniger auf einzelne technische Spitzenwerte an als auf das Zusammenspiel von Komfort, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Und genau hier überzeugt mich der Lexus RZ 450e nach mehr als 24.000 Kilometern weiterhin.
Besonders positiv ist für mich die Kombination aus Komfort, Platzangebot, Zuverlässigkeit, hervorragender Traktion und den vergleichsweise günstigen Energiekosten beim Laden an der eigenen Wallbox. Die steigenden Kraftstoffpreise haben mir noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie sinnvoll die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug sein kann. Auch das langfristige Garantieangebot von Lexus stärkt mein Vertrauen.
Ich bereue meine Entscheidung für den Lexus RZ 450e nicht. Ganz im Gegenteil: Mit zunehmender Fahrleistung schätze ich die Qualitäten des Fahrzeugs immer mehr.
Es muss nicht in jeder technischen Disziplin Spitzenwerte erreichen, um im Alltag zu überzeugen. Für mich zählt das Gesamtpaket – und das stimmt beim Lexus. Nachdem ich in der Vergangenheit bereits Fahrzeuge von Mercedes-Benz und BMW gefahren bin, hat mich der Lexus RZ 450e aus dem Toyota-Konzern auf seine ganz eigene Weise überzeugt. Besonders die hochwertige Verarbeitung, die Zuverlässigkeit, der ausgezeichnete Fahrkomfort und die langjährige Erfahrung des japanischen Herstellers haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eines steht für mich bereits heute fest: Ich möchte auch künftig elektrisch unterwegs sein. Der Lexus RZ 450e hat mich darin bestärkt, dass Elektromobilität für meinen Alltag die richtige Entscheidung ist.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen bin ich überzeugt, dass mich mein Lexus noch viele Jahre zuverlässig begleiten wird. Und darauf freue ich mich!





