Eine weit, weit entfernte Galaxis war an diesem Samstag gar nicht so weit entfernt: Am 19. September 2026 besuchten wir gemeinsam die Ausstellung „The Fans Strike Back“ in Hamburg-Altona. In der Halle 7 an der Waidmannstraße dreht sich alles um eines der größten Phänomene der Film- und Popkultur – und um die Begeisterung der Fans, die diese Welt seit Jahrzehnten lebendig halten.

Herbstwetter und eine passende Unternehmung

Das Wetter zeigte sich an diesem Septembertag bereits ziemlich herbstlich. Kalt war es zwar noch nicht, zwischendurch gab es aber immer wieder Regen. Für ausgedehnte Unternehmungen im Freien waren die Bedingungen damit nicht unbedingt ideal.

Umso besser passte unser gemeinsamer Besuch einer Ausstellung zu diesem Tag. Während draußen gelegentlich der Regen fiel, konnten wir uns drinnen ganz in Ruhe auf eine Reise in eine weit, weit entfernte Galaxis begeben.

Bequeme Anreise mit der S7

Für unseren Ausflug ließen wir das Auto stehen und reisten bequem mit der S7 nach Hamburg an. Die Ausstellung befindet sich in der Nähe der S-Bahn-Station Diebsteich und ist von dort nach einem kurzen Fußweg gut zu erreichen. Nach der Fahrt mit der S7 und dem kurzen Weg von Diebsteich erreichten wir die Halle 7 an der Waidmannstraße – und damit für die nächsten Stunden eine ganz andere Galaxis.

Von Fans für Fans

Das Besondere an „The Fans Strike Back“ wird bereits durch den Namen deutlich: Hier handelt es sich nicht einfach um eine klassische Filmausstellung. Im Mittelpunkt steht vielmehr die jahrzehntelange Leidenschaft der Fangemeinde.

Die Ausstellung basiert auf einer großen privaten Sammlung von Fan-Artikeln, Modellen und Requisiten aus dem Star-Wars-Universum. Auf mehr als 1.000 Quadratmetern werden zahlreiche Exponate präsentiert – darunter lebensgroße Figuren, Kostüme, Modelle, Dioramen, Poster und Sammlerstücke.

Und genau diese Leidenschaft ist beim Rundgang deutlich zu spüren. Die gesamte Ausstellung ist mit sehr viel Liebe zum Detail aufgebaut. Bei vielen Exponaten lohnt es sich, etwas länger stehen zu bleiben und genauer hinzuschauen.

X-Wing, Podracer und jede Menge Details

Zu den großen Blickfängen gehört ein lebensgroßer X-Wing Fighter. Auch ein lebensgroßer Nachbau von Anakins Podracer gehört zur Ausstellung.

Hinzu kommen ein Snowspeeder im Maßstab 1:2, ein Speeder Bike, zahlreiche lebensgroße Figuren und weitere aufwendig gestaltete Szenen aus der bekannten Galaxis. Droiden dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Hinzu kommen Lichtschwerter und zahlreiche kleinere Exponate. Überall begegnet man bekannten Figuren, Fahrzeugen und Motiven aus den Filmen.

Gerade die Mischung macht den Rundgang interessant: Auf die großen Hingucker folgen immer wieder kleine Details, bei denen man merkt, wie viel Arbeit und Begeisterung in der Sammlung steckt.

Warum Star Wars bis heute fasziniert

Als 1977 der erste Film in die Kinos kam, konnte wohl kaum jemand ahnen, welches kulturelle Phänomen daraus entstehen würde. Aus einem Science-Fiction-Abenteuer entwickelte sich ein umfangreiches Universum mit Filmen, Serien, Büchern, Comics und Spielen sowie einer riesigen internationalen Fangemeinde.

Dabei sind viele Themen erstaunlich zeitlos: Gut und Böse, Freundschaft und Verrat, Hoffnung und Macht sowie persönliche Entscheidungen bilden den Kern vieler Geschichten. Gleichzeitig entstand mit Jedi-Rittern, der Macht, Lichtschwertern, Droiden und außergewöhnlichen Welten eine unverwechselbare Bildsprache.

Inzwischen sind mehrere Generationen mit Star Wars aufgewachsen. Genau davon lebt auch „The Fans Strike Back“. Die Ausstellung zeigt nicht nur eine bekannte Filmwelt, sondern vor allem, was jahrzehntelange Begeisterung und Kreativität der Fans daraus gemacht haben.

58 Euro für zwei Personen

Ganz günstig ist der Ausflug allerdings nicht. Für uns beide kostete der Eintritt zusammen 58 Euro, also 29 Euro pro Person.

Das ist für einen Ausstellungsbesuch durchaus ein stolzer Preis. Nach unserem Rundgang fiel unser Fazit trotzdem positiv aus: Der Besuch hat sich gelohnt.

Entscheidend dafür war vor allem die aufwendige Präsentation. Es gibt viel zu sehen, die großen Modelle beeindrucken und gleichzeitig entdeckt man zahlreiche kleine Details. Man merkt der Ausstellung an, dass sie von der Begeisterung für Star Wars und nicht nur vom bekannten Namen lebt.

Fazit

Das herbstliche und zeitweise regnerische Wetter machte einen Ausstellungsbesuch an diesem Samstag zu einer guten Wahl. Statt uns vom Regen den Tag verderben zu lassen, verbrachten wir unsere Zeit in einer völlig anderen Welt.

58 Euro Eintritt für zwei Personen sind nicht billig. Dafür bekamen wir eine Ausstellung geboten, die uns vor allem durch ihre vielen Exponate und die große Liebe zum Detail überzeugte. Lebensgroße Raumschiffe und Figuren sorgen für die großen Hingucker, während es bei den kleineren Exponaten immer wieder Neues zu entdecken gibt. Für uns hat sich der Besuch deshalb gelohnt.

Zusammen mit der bequemen An- und Rückreise mit der S7 über Diebsteich wurde daraus ein schöner gemeinsamer Septemberausflug nach Hamburg-Altona – passend zum herbstlichen Wetter und für einige Zeit tatsächlich wie eine kleine Reise in eine weit, weit entfernte Galaxis.

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